Pfarrei

 

 

Die Pfarrei St. Jakobus d. Ä. Elspe

Der Ort wird erstmals im Jahre 1000 anlässlich eines Besuches Ottos III. im Königshof Elisopium genannt. In der karolingischen Befestigung stand die Kapelle St. Johannes Bapt., die vielleicht Taufkirche und ältestes Gotteshaus war. Wahrscheinlich gehörte der Ort früher zur Pfarrei Wormbach. Elspe wird im liber valoris zu Beginn des 14. Jahrhunderts als "Pfarrei mit Kapellen" erwähnt. Die Pfarrei, früher unter dem Patronat der Vögte von Elspe, gehörte bis 1832 zur Dekanie Meschede.
Die Kirche St. Jakobus d.Ä. wurde zu Beginn des 13. Jahrhunderts gebaut. Sie wurde 1646 durch den Paderborner Weihbischof Bernhard Frick OFM rekonziliert. Um das Mirakelkreuz des 11. Jahrhunderts bildete sich eine Kreuzbruderschaft, die 1486 reich dotiert war.
Von Elspe wurde 1683 die Pfarrei St. Nikolaus Grevenbrück abgepfarrt, 1869 die Pfarrei St. Bartholomäus Meggen. Im Gebiet der Pfarrei wurden die Filialgemeinden Halberbracht (1875) und Oberelspe (1896) errichtet.

 

Die Elsper Kirche

Das Langhaus der Elsper Kirche wurde im 13. Jahrhundert errichtet. Noch älter ist der Kern des viereckigen Westturmes.
Pfarrer Hengstebeck ließ im Jahre 1883 die Kirche erweitern. Das Kreuzschiff und ein Chorstück wurden bis zur Einweihung durch Weihbischof Dr. Freusberg (4. Oktober 1883) angebaut. Die heutige Gestalt erhielt die Kirche durch die Errichtung des Zwiebelturmes im Jahr 1948.

Hier finden Sie eine .pdf-Datei mit den künstlerischen Details der Pfarrkirche Elspe.

 

Das Mirakelkreuz

Zu den größten Kostbarkeiten zählt das Elsper "Mirakelkreuz", dessen Korpus aus einem einzigen Stück Eichenholz gefertigt wurde und auf der Rückseite zur Aufbewahrung einer Reliquienkassette ausgehöhlt wurde.

 

 

 

 

Der Pfarrpatron    

Der Pfarrpatron unserer Gemeinde, der Apostel St. Jakobus der Ältere, wurde um Christi Geburt geboren und starb um Ostern 44 in Jerusalem. Er war der Sohn des Fischers Zebedäus und seiner Frau Salome und der Bruder des Evangelisten Johannes. Nach der Himmelfahrt Jesu verkündete er weiterhin das Evangelium. Er soll in Jerusalem und Samarien, aber auch in Spanien gewirkt haben.
Um das Osterfest 44 ließ ihn Herodes Agrippa I. verhaften und mit dem Schwert hinrichten. Seine Gebeine wurden um das Jahr 70 auf den Sinai in das heutige Katharinenkloster gebracht, von dort gelangten sie im 8. Jahrhundert nach Spanien. Zur Aufbewahrung der wertvollen Reliquien wurde die am 25. Juli 816 eingeweihte Jakobskirche erbaut, aus der sich dann vom 10. Jahrhundert an der berühmte Wallfahrtsort Santiago de Compostela entwickelte.
Jakobus der Ältere erscheint in fast allen Darstellungen mit den Pilgerattributen Stab, Flasche, Beutel und Hut, in frühen Darstellungen- wie in der Elsper Pfarrkirche - als Apostel mit einem Buch.

 

 

Kapellen

 

Die Pfarrei Elspe

  1. Pfarrkirche St. Jakobus der Ältere
    Spätromanische Kreuzkirche mit älterem Turm
    (Kirche erbaut etwa 1220, erweitert 1883, renoviert 1962/64, 1979/80 und 2003);
    Mirakelkreuz um 1090,
    bemerkenswerte Barockausstattung,
    einige spätgotische Figuren
  2. Kapelle St. Vitus auf dem Melbecker Berg
    Erbaut 1731, renoviert 1979/80,
    mit Altar aus der Erbauungszeit
  3. Kapelle St. Franziskus von Assisi im Altenheim
  4. 7-Schmerzen-Mariä-Stationen
    Auf dem Weg zur Vituskapelle (erneuert 1985)
  5. Pfarrhaus
    Erbaut 1806, renoviert 2006, mit Garten
  6. Vikariehaus S. Crucis
    Erbaut 1807, renoviert 1971,
    in Privatbesitz
  7. Küsterhaus
    Erbaut 1807, renoviert 1966/1985
  8. Pfarrheim "Jakobustreff"
    renoviert 1997
  9. Kindergarten & Familienzentrum "Die Arche"
    erbaut 1972
  10. St. Franziskus-Altenheim
    Das am Abhang des Rübenkamps 1913 eingeweihte St. Franziskushaus diente bis 1970 als Krankenhaus mit 50 Betten; in den beiden Weltkriegen als Lazarett für verwundete Soldaten.
    Nach Fertigstellung eines großen Anbaus wurde es 1971 in ein Altenheim umgewandelt. Das Jahr 1999 bringt für das St.-Franziskushaus eine bedeutende Veränderung. Die Kirchengemeinde übergibt die Trägerschaft an die AKC-GmbH, eine Tochtergesellschaft des Caritas-Verbandes Olpe.
    Neubau und Einweihung im Jahr 2005.
  11. ehemaliges Schwesternhaus
    Erbaut 1966/67,
    seit 2001 Tagespflegeeinrichtung "St. Franziskus"

 

 

 

 

Theten

Die Kapellengemeinde Theten

Die heutige Kapelle in Theten wurde 1778 mit Barockportal und Barockausstattung erbaut und den Heiligen Vinzentius (1596) und Laurentius (1716) geweiht. Die Glockenweihe war im Jahr 1759.
Es handelt sich um eine einschiffige Kapelle mit 3/8 Schluss nach Osten und Westen.

1932 wurde sie erweitert, 1938 mit Grund und Boden an die Kirchengemeinde Elspe übereignet.

 

 

 

 

 

 

 

Sporke /Hespecke

Die Kapellengemeinde Sporke & Hespecke

1759 wurde die Glocke in der alten Kapelle gestohlen. 1760 wurde eine neue Glocke eingebaut.

1924 wurde die alte Kapelle abgerissen.
1925 wurde die jetzige Kapelle in Sporke erbaut und dem Hl. Sebastian geweiht.

Im Jahre 1998 wurde der Außenbereich mit tatkäftiger Mitarbeit der Sporker erneuert.

Kapelle St. Sebastian in Sporke erwähnt 1647, renoviert 1791, Neubau 1925, renoviert 1982 und 1986, Altar barock,

Die Kapellenpatrone sind der Hl. Sebastian und die Hl. Margaretha.

 

 

 

 

Melbecke

Die Kapellengemeinde Melbecke

Inmitten des Dorfes Melbecke liegt die schmucke Kapelle, die bereits 1672 in der Chronik erwähnt wurde.

1762 ließ der Elsper Pfarrer Arentz sie von Grund auf renovieren. Erneut war von 1988 - 1990 eine Innen- und Außenrenovierung notwendig.

Die Kapelle ist der Hl. Katharina geweiht, deren Fest am 25. November mit einem Gottesdienst gefeiert wird.

1. Kapelle St. Katharina von Alexandrien 1762, Barockausstattung, 3 ältere Wandfiguren
2. Heiligenhäuschen in Obermelbecke

 

 

 

 

Hachen

Die Kapellengemeinde Hachen

1981 wurde diese Kapelle in Eigenleistung von Familien in Hachen erbaut und der Gottesmutter Maria geweiht. Bei der Prozession dient sie schön geschmückt als Segensaltar. Wenn das Wetter es erlaubt, finden hier Andachten zu Ehren der Gottesmutter statt.

Heiligenhäuschen der Mutter vom guten Rat 1981 von Familien aus Hachen in Eigenleistung erbaut und der Gottesmutter geweiht